Tobias braucht Ihre Hilfe
Tobias ist lebensbedrohlich an Leukämie erkrankt. Nur eine
Stammzelltransplantation kann das Leben des 22-Jährigen aus Gödenroth retten. Wir suchen
dringend Spender.
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Lassen Sie sich Typisieren und werden Sie für Tobi und Andere ein potentieller Lebensspender.
Typisierungsaktion Sonntag 14.12.2008 Jugendheim Beltheim
So werden Sie potenzieller Lebensspender: Voraussetzungen sind, dass Sie zwischen 18 und 55 Jahre alt und bei guter Gesundheit sind. Mit einem Bluttest (nur 5 ml) werden erste Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests - Ihr
Einverständnis vorausgesetzt. Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark (nicht Rückenmark!) des Beckenkamms. Werden Sie aufgrund der Tests als einer der wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten können, gibt es zwei
verschiedene Verfahren, Stammzellen zu spenden. Die
periphere Stammzellentnahme Dem Spender wird über 5 Tage ein körpereigener, hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF) verabreicht. Dieses Medikament regt die Produktion der Stammzellen an, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem
Blut gewonnen werden. Ein
stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig. Dieses Verfahren wird bei DKMS-Spendern seit 1996 angewandt. Nach heutigem Stand der Forschung wird das Risiko der Langzeitnebenwirkungen als gering
eingeschätzt. Während
der Einnahme des Medikamentes können grippeähnliche Symptome auftreten. Die Knochenmarkentnahme Zur
Knochenmarkentnahme verbleibt der Spender für 2-3 Tage im Krankenhaus. Unter Vollnarkose werden ihm aus dem Beckenknochen ca. 5% des Knochenmarks
entnommen und dem
Patienten übertragen. Beim
Spender bildet sich das Knochenmark innerhalb von 2 Wochen vollständig
nach. Nach
der Entnahme kann für ein paar Tage ein lokaler Wundschmerz bestehen. Das
Risiko beschränkt sich bei dieser Methode auf das übliche Narkoserisiko. Die Entscheidung, welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird aber auf die Wünsche des Spenders Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden der Verdienstausfall und alle anderen Kosten des Spenders von der Krankenkasse des Patienten übernommen.
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Unterstützen Sie mit einer Geldspende.
Geldspende: Die Registrierung eines Lebensspenders kostet die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei 50 Euro. Aufgrund des Sozialgesetzbuches ist es den Krankenkassen nicht möglich, die Kosten der Ersttypisierung zu bezahlen. Sie können Ihre eigene Registrierung oder die eines anderen finanziell vor Ort unterstützen – die Registrierung ist allerdings nicht an die 50 Euro gebunden!
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Weitere Informationen erhalten
Sie vor Ort unter www.dkms.de
oder direkt bei der DKMS.